Vortragsreihe »study of resistance«
Unter dem Motto „Wo beginnt die Gewalt gegenüber Frauen?“ veranstalten wir unsere heurige Vortragsreihe mit kulturellem Rahmenprogramm in Zwettl. Alle Generationen sind zu den frei zugänglichen Vorträgen renommierter Experinnen herzlich eingeladen.
Freier Eintritt
Ort: sparkassen.event.raum, Sparkassenplatz 1, A - 3910 Zwettl (vis-à-vis Altes Rathaus, im ersten Stock, oberhalb von Café Leutold)
Beginn: 10 Uhr / Ende: 19 Uhr
Vortragende:
Mag.a Elisabeth Eckhart, MA, »Das Private ist politisch« –Gewalt im Kontext der Geschlechterverhältnisse
Anna Sonnleitner, BA, MA »gewaltfrei leben« – die Reaktionskette bei Wahrnehmungen von und zu Gewalt aktivieren
Dr. Martina Kainz, »Hass, Misogynie und Mobbing in sozialen Netzwerken – Aktuelle Entwicklungen und effiziente Strategien der Gegensteuerung«
Mittagspause ca. 13 Uhr
Dr. Claudia Brunner, Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, »Nein zum Krieg!« – Eine feministische Antwort auf Gewalt und Militarisierung
Marina Winzaurek, Gewalt gegen Frauen und die Istanbul-Konvention
Aiko Kazuko Kurosaki, Künstlerische Leitung und Obfrau des Vereins OBRA »One Billing Rising Austria«, Lecture Performance
Lesung von Andrea Nießner
Ausklang am Bahnhofsgelände des Museums Lokalbahn Verein Zwettl mit Kaffee & Kuchen
Ort: Bahnhofsstraße 31, A - 3910 Zwettl
Rahmenprogramm:
16:30 - 17:30 und 17:30 - 18:30 Uhr Führungen mit Karl Wasinger am Bahnhofsgelände zum Thema: „Eisenbahn und Militär“
16:30 - 17:30 und 17:30 - 18:30 Uhr Konzert am Bahnhofsgelände mit Pamelia Stickney Tschinello und Hans Tschiritsch Chi Rich, Gitarre - Klassik im Waggon, Schubert, Mozart, Strauss, Bizet, Satie sowie Eigenkompositionen, Klassik im Waggon.
19:00 Ende
STIPENDIENPROGRAMM FÜR JUGENDLICHE
Der Verein vergibt drei Plätze für den Theatermonolog, Unterkunft und Verpflegung, Reisekosten sind selbst zu tragen.
Bewerbung ausschließlich in elektronischer Form. Anträge können ab dem 16. Lebensjahr gestellt werden.
Einreichfrist: 31. Juni 2024
Anmeldung: soak.bvs@gmail.com
Die Bewerbung hat folgende Unterlagen zu enthalten
aussagekräftiges Motivationsschreiben
Alle Rechte für das Auswahlverfahren und die Stipendienvergabe liegen beim Bertha von Suttner, Verein zur Ausübung und Förderung friedenserhaltender und friedensfördernder Projekte.
Foto: © Grafik: Leoni Buscher
Freitag
12. Juli 2024 premiere 13. Juli 2024 Beginn 19 Uhr / einlass 18 Uhr
»Brief vom Vater« Uraufführung
Monolog aus dem Roman »Brief vom Vater« Autoin: Gabriele Kögl Regie: Azelia Opak Bühnen- / Kostümbild: Denise Leisentritt Schauspielerin: Doris Weiner Livemusik: Sophie Rigvava Klavier und Tanz Sounddesign: Natalia Lappoh
– Eintritt –
Jetzt anmelden
Karten nach Voranmeldung € 20,- Reservierung unter soak.bvs@gmail.com Abendkassa € 25,-
Ort: Burg Raabs Oberndorf 1 3820 Raabs an der Thaya
Samstag
20. Juli 2024/10:00–19:00 Uhr
Vortragsreihe: »study of resistance«
Vortragende: Mag.a Elisabeth Eckhart, MA Anna Sonnleitner, BA, MA Dr. Martina Kainz Dr. Claudia Brunner Marina Winzaurek Aiko Kazuko Kurosaki Lesung von Andrea Nießner
Ausstellung von Kunstwerke von Linde Waber und Christine Kastner
– Eintritt frei –
Jetzt anmelden
Veranstaltungsort: sparkassen.event.raum Sparkassenplatz 1, (vis-à-vis Altes Rathaus, im ersten Stock, oberhalb von Café Leutold) A-3910 Zwettl
Samstag
20. Juli 2024/16:30–17:30 Uhr
Ausklang am Bahnhofsgelände des Museums Lokalbahn Verein Zwettl mit Kaffee & Kuchen und Rahmenprogramm:
Führungen zum Thema »Eisenbahn und Militär« Konzert mit Pamelia Stickney und Hans Tschiritsch Chi Rich – Klassik im Waggon
Künstlerinnen
Foto : © Chi Rich_Pamelia Stickney
»TuWIENerische Gesänge«
Pamelia Stickney, Tschinello, & Chi Rich, Gitarre – mit Oberton- und Kehlgesang werden klassische Werke von Schubert, Mozart, Strauss, Bizet, Satie u. a. sowie Eigenkompositionen neu interpretiert.
Oberton- & Kehlgesang kennt man (oder auch nicht) aus Zentralasien, wo er gepflegt wird und meistens sogar wesentlicher Bestandteil der kulturellen Identität ist. Dabei handelt es sich um die Kunst, zwei Töne gleichzeitig zu singen. Die dortigen SängerInnen bleiben allerdings meistens ihrer eigenen Tradition verbunden.
Der Wiener Obertonsänger Chi Rich reiste 1995 nach Tuva in Sibirien um dort die Technik des Zentralasiatischen Kehlgesangs zu erlernen. Inzwischen ist es ihm möglich, mit eben dieser Gesangstechnik klassische Werke von Schubert, Mozart ,Strauss, Bizet, Satie, u.A. sowie Eigenkompositionen zu interpretieren. Dazu begleitet er sich selbst auf der Gitarre.
Pamelia Stickney kommt aus Californien, lebt in Wien und ist auf-merksamen HörerInnen bereits als international gefragte Theremin Virtuosin bekannt. Theremin ist jenes elektronische Instrument, das man nicht berühren muß, um ihm Töne zu entlocken. In diesem Duo spielt sie allerdings Tschinello, ein mit Schlagwerk ausgestattetes Violoncel-lo, übernimmt somit die gesamte „Rhytmusgruppe“ und kann so auch ihre Liebe zu akustischer Musik, die sie mit Chi Rich teilt, ausleben.
Die MusikerInnen greifen damit auf das reichhaltige Angebot heimischer KomponistInnen zurück und präsentieren deren Werke in ungewöhnli-cher Besetzung und originellen Arrangements. Sie schaffen somit eine Verbindung zwischen den verschiedenen Kulturen und es entsteht da-durch etwas völlig neues, noch nie Gehörtes: Echte Wiener Weltmusik!
pamelia.weebly.com
Foto: © Bertha von Suttner Akademie
“Friedensfahnen”
Begleitend zur Vortragsreihe werden aus der Serie “Friedensfahnen” Arbeiten von Linde Waber gezeigt.
Linde Waber, geboren 1940 in Zwettl, lebt als freischaffende Malerin und Grafikerin in Wien und Niederösterreich. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, Meisterklasse für Graphik bei Prof. Martin und Prof. Melcher. Stipendium für die Universität Osaka, Japan. Reisen rund um die Welt, Aufenthalte in China, Oman, Jemen, Frankreich und Südafrika. Internationale Ausstellungstätigkeit, ihr Werk wurde mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet.
11. April bis 9. Juni 2024 Ausstellung Galerie Amart/ Austrian Modern Art
Foto: © Christine Kastner
RED HEELS – LEBENSFREUDE UND VERLETZLICHKEIT
– der rote schuh als symbol – ausgehend von der kunstaktion 2009 gegen femizid von elina chauvet, gewalt – dominant – zwänge – freiheit – verführerisch – erotisch – selbstbewusst – lebensfreude und verletzlichkeit in der waagschale des lebens.
Christine Kastner arbeitet selbständig mit Menschen und Mode und in der Erwachsenenbildung. Studium der Panart-Malerei bei Mathias Baumgartner, seit 2005 diplomierte Panartpädagogin, Weiterentwicklung bei Prof. Alfred Darda.
Studienreisen nach Ibiza – Künstlergruppe Ruta del arte. Teilnahme an Kunstsymposien, seit 2008 freischaffende Panartmalerin, Einzel- und Gruppenausstellungen.
www.kulturvernetzung.at