5. Symposium

»One Week Peace«

 

Das 5. Symposium »One Week Peace« ist eine Veranstaltungsreihe, die auf den Wert Frieden in der Jetzt-Zeit über die Kunst Bezug nimmt.

Das Symposium findet vom 12. - 20. Juli 2024 in Raabs und Zwettl, im wunderschönen Waldviertel/ NÖ statt. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren wissenschaftlichen Vorträgen mit renommierter Expertinnen teilzunehmen.

Ausklang mit unseren kulturellen Rahmenprogramm, Führungen am Bahnhofsgelände des Museums Lokalbahn Verein Zwettl und ein  außergewöhnliches Konzert im Waggon am Bahnhofsgelände.

Besuchen Sie zum Auftakt des 5. Symposium Theaterabenden auf der Burg Raabs, nehmen Sie neue Eindrücke, Gedanken und Erlebnisse mit in Ihren Alltag.

Wir wollen mit den Programm alle menschlichen Sinne ansprechen.

Foto: © Bertha von Suttner Friedensakademie

 


Freitag Samstag


12. - 13. JULI/ 18:00 UHR EINLASS/

19 UHR BEGINN

Theatermonolog / Uhraufführung Monolog aus dem Roman »Brief vom Vater«

– Eintritt –

Karten nach Voranmeldung € 20,-Reservierung unter soak.bvs@gmail.com

Abendkassa € 25,-

Autorin: Gabriele Kögl Regie: Azelia Opak Bühnen- / Kostümbild: Denise Leisentritt

Schauspielerin: Doris Weiner Livemusik: Sophie Rigvava, Klavier und Tanz

Sounddesign: Natalia Lappoh

Ort: Burg Raabs, 3820 Raabs an der Thaya

A-3820 Raabs

Voranmeldung erbeten: Jetzt anmelden





Samstag

20. JULI/ 10:00 BIS 19:00 UHR

Vortragsreihe „study of resistance”

– Eintritt frei –

Vortragende:

Mag.a Elisabeth Eckhart, MA, »Das Private ist politisch« –

Gewalt im Kontext der Geschlechterverhältnisse

Anna Sonnleitner, BA, MA»gewaltfrei leben«

– die Reaktionskette bei Wahrnehmungen von und zu Gewalt aktivieren

Dr. Martina Kainz, »Hass, Misogynie und Mobbing in sozialen Netzwerken – Aktuelle Entwicklungen und effiziente Strategien der Gegensteuerung«

Mittagspause ca. 13 Uhr

Dr. Claudia Brunner, Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, »Nein zum Krieg!« – Eine feministische Antwort auf Gewalt und Militarisierung

Marina Winzaurek, Gewalt gegen Frauen und die Istanbul-Konvention

Aiko Kazuko Kurosaki, Künstlerische Leitung und Obfrau des Vereins OBRA »One Billing Rising Austria«, Lecture Performance

Lesung von Andrea Nießner

Ort: sparkassen.event.raum. Sparkassenplatz 1, 3910 Zwettl (vis-à-vis Altes Rathaus, im ersten Stock, oberhalb von Café Leutold)

 

Voranmeldung erbeten: Jetzt anmelden


Samstag


20. Juli/ BEGINN 16:30 Uhr

Ausklang am Bahnhofsgelände des Museums Lokalbahn Verein Zwettl mit Kaffee & Kuchen

– Eintritt frei –

Rahmenprogramm

16:30 und 17:30 Uhr Führungen mit Karl Wasinger am Bahnhofsgelände zum Thema “Eisenbahn und Krieg” Bahnhofstrasse 30, 3910 Zwettl

16:30 und 13:00 Uhr Konzert im Waggon mit Pamelia Sticky, Tschinello & Hans Tschiritsch alias Chi Rich, Gitarre - Oberton - und Kehlgesang werden klassische Werke von Schubert, Morzart, Strauss, Bizet, Satie u. a. sowie Eigenkompositionen neu interpretiert.

Anlässlich der Veranstaltung Vortragsreihe „study of resistance” sind Kunstwerke von Linde Waber und Christine Kastner zu sehen.

Ort: sparkassen.event.raum. Sparkassenplatz 1, 3910 Zwettl (vis-à-vis Altes Rathaus, im ersten Stock, oberhalb von Café Leutold)


Veranstaltungen

Foto: © Bertha von Suttner Friedensakademie

THEATERMONOLOG »Brief vom Vater« Uraufführung

Autorin: Gabriele Kögl

Es geht in diesem Monolog um Wohnungen und Plätze – wo man sein kann oder von wo man vertrieben wird.

Anhand dieser Orte wird das Leben sichtbar. Was bedeutet es für den Einzelnen, enteignet zu werden, alles zu verlieren, den Lebensraum zum scheinbaren oder tatsächlichen Wohl der Allgemeinheit r.umen zu müssen? Wenn lang bestehende materielle Werte wie das Bürgerhaus in einer Kleinstadt plötzlich keinen Wert mehr haben? Wenn die Zeichen der Zeit nicht erkannt werden und wenn ständige Bereitschaft zur Veränderung gefordert wird? Und wann kommt es zur völligen Ausl.schung? Für den einen dann, wenn er alles verliert, was für ihn von Wert war. Für den anderen kann es der Verlust der Anerkennung sein, wenn ein geliebter Mensch ihn ohne ein Wort verlässt.


Foto: © Friedensfahne Linde Waber

Lesung mit Andrea Nießner

„Arme Haut. Die Wiederkunft des Wasenmeisters – mit einem Thesaurus zu Tier- und Menschenkörpern“

In der Textauswahl wird die Autorin einen Bogen von der Verletzlichkeit der Haut spannen.

Was sind Bausteine gegen Gewalt? Wo sind Auswege? Die iranische Rechtsanwältin Shirin Ebadi, die 2003 als erste muslimische Frau den Friedensnobelpreis bekam, sagt: „Die Menschenrechte kann man den Menschen gewiss nicht durch Bomben bringen.“ Ausdauer, Geduld und einen langen Atem braucht es jedenfalls.

Foto: © Bodo Hell


Foto: © Bertha von Suttner Friedensakademie

Konzert am Bahnhofsgelände mit

„TuWIENerische Gesänge“

–Klassik im Waggon–

Pamelia Stickney & Chi Rich

Oberton- & Kehlgesang kennt man aus Zentralasien, wo er gepflegt wird und meistens sogar wesentlicher Bestandteil der kulturellen Identität ist. Dabei handelt es sich um die Kunst, zwei Töne gleichzeitig zu singen.

Der Wiener Obertonsänger Hans Tschiritsch alias Chi Rich reiste 1995 nach Tuva in Sibirien, um dort die Technik des Zentralasiatischen

Kehlgesangs zu erlernen. Inzwischen interpretiert er mit dieser Gesangstechnik klassische Werke von Schubert, Mozart, Strauss, Bizet, Satie u. a. sowie auch Eigenkompositionen. Dazu begleitet er sich selbst auf der Gitarre.

Die MusikerInnen greifen damit auf das reichhaltige Angebot heimischer KomponistInnen zurück und präsentieren deren Werke in ungewöhnli-cher Besetzung und originellen Arrangements.

Sie schaffen somit eine Verbindung zwischen den verschiedenen Kulturen und es entsteht da-durch etwas völlig neues, noch nie Gehörtes: Echte Wiener Weltmusik!

www.tschiritsch.com

www.pamelia.weebly.com

 

Foto: © Chi Rich