Lehrende + Referenten

 
 


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Mag.a Elisabeth Eckhart, MA

Theologin, Kulturwissen-schaftlerin, 30 Jahre Arbeit in verschiedenen Frauenprojekten (Feministische Erwachsenenbildung, ALFA: Arbeitslose Frauen arbeiten, Frauenberatung Waldviertel, Gewaltschutzzentrum, Mädchenarbeit, Berufsberatung), zertifizierte Genderexpertin. Seit 15 Jahren in der freien Erwachsenenbildung zu verschiedenen Genderthemen tätig. Unter anderem für: Mitarbeiterinnen in Frauenprojekten, Bundesverwaltungsakademie, AK OÖ, NÖ Landesregierung, Netzwerk österreichischer Frauen und Mädchenberatungsstellen.

www.fbwv.at

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Anna Sonnleitner, BA, M.A.

  • diplomierte Sozialpädagogin; Sozialarbeiterin; Master Psychotraumatologie & Resilienz

  • seit 2017 Beraterin im Gewaltschutzzentrum Niederösterreich

  • 2020 - 2023 Standortleitung St. Pölten des Gewaltschutzzentrums NÖ

  • seit März 2023 stellvertretende Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums NÖ

    Es ist ein mutiger, kraftvoller Schritt Unterstützung anzunehmen und sich aus gewaltsamen Beziehungen zu lösen. Die Reaktion der Zivilgesellschaft auf die Veröffentlichung von Gewalt oder die Wahrnehmung zu Gewalt ist dabei entscheidend.

    www.gewaltschutzzentrum.at

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Christine Kastner

arbeitet selbständig mit Menschen und Mode und in der Erwachsenenbildung. Studium der Panart-Malerei bei Mathias Baumgartner, seit 2005 diplomierte Panartpädagogin, Weiterentwicklung bei Prof. Alfred Darda. Studienreisen nach Ibiza – Künstlergruppe Ruta del arte. Teilnahme an Kunstsymposien, seit 2008 freischaffende Panartmalerin, Einzel- und Gruppenausstellungen.

www.kulturvernetzung.at/de/christine-kastner

Foto: © Doris Weiner

Doris Weiner (Schauspielerin)

wurde 1949 in Wien geboren. Schon früh begeisterte sie sich für die darstellenden Künste und begann im Alter von 14 Jahren eine Ausbildung an der Tanzabteilung der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien unter der Leitung von Rosalia Chladek. Daneben absolvierte sie Gesangs- und Sprechunterricht, um ihr künstlerisches Repertoire zu erweitern. 1967 schloss sie ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab und erhielt ihr erstes Engagement als Tänzerin am Stadttheater Basel. Von 1969 bis 1972 tourte Doris Weiner durch Deutschland und die Schweiz als Tänzerin mit Schauspiel-verpflichtung. Von 1972 bis 1976 war sie an den Stadttheatern in Baden und St. Pölten als Schauspielerin und Soubrette engagiert. Nach einem Gastspiel am Volkstheater Wien im Jahr 1976 bot ihr Gustav Manker einen Jahresvertrag an. Bis 2021 war sie Ensemblemitglied des Volkstheaters, wo sie nicht nur unzählige Rollen spielte, sondern auch in verschiedenen Funktionen tätig war. Unter anderem leitete sie gemeinsam mit Hilde Sochor das VT-Studio und die Volkstheaterschauspiel-schule. Zwischen 2005 und 2021 war sie zudem Leiterin des Volkstheaters in den Bezirken und führte sowohl am Theater in der Drachengasse als auch am Volkstheater Regie. Ihre letzte Regiearbeit war im Herbst 2020 „Barfuß im Park“ von Neil Simon im Volkstheater in den Bezirken. Für ihre herausragenden Leistungen wurde Doris Weiner vielfach ausgezeichnet. 1989 erhielt sie das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 2012 das Goldene Ehrenzeichen des Landes Wien und 2013 den Dorothea Neff Preis – Publikumspreis. Ihre beeindruckende Karriere und ihr Beitrag zur österreichischen Theaterlandschaft machen sie zu einer herausragenden Persönlichkeit im Bereich der darstellenden Kunst.

Foto: © Sophie Rigvava

Sophie Rigvava (Klavier und Tanz)

Sophie Rigvava ist eine in Wien aufgewachsene Künstlerin mit Wurzeln in Georgien, den Niederlanden und in Frankreich. In ihrer künstlerischen Laufbahn erkundet sie die Bereiche Theater, Tanz, Musik und Film und ist selber als Performerin tätig. Parallel dazu absolvierte sie außerdem ein BA-Studium in Theater-, Film- und Medienwissenschaften.

Foto: © Natalia Lappoh

Natalia Lappoh (Sounddesign)

(alias Lia Blahberone) ist eine Musikerin und Künstlerin aus Wien. Ihre künstlerische Praxis besteht aus experimenteller elektronischer Musikprodukuon, die Geschichtenerz.hlen, spekulauve Gesangstechniken und polyrhythmische Klangpatchworks umfasst, wobei der Forschungs-schwerpunkt ihrer Werke weitgehend auf der Geschichte der Technologie, Religion und .stheuk liegt. Sie trat live an verschiedenen Orten in ganz österreich und der Slowakei auf, war Teil der von Artjom Astrov organisierten SoundBrain Veranstaltungsreihe und arbeitete mit verschiedenen Künstlern und Filmemachern zusammen. Derzeit ist sie Teil eines künstlerischen Kollekuvs NAS (zusammen mit Roma Banuk und Arina Nekliudova), das kürzlich ihre Debüt-Performance PLASTICITY (UN)LOADED: A190B2 in Wien präsentierte.

Foto: © Heike Bogenberger

Ann Cotten

“Brutale gewaltfreie Kommunikation, zärtliche Beschimpfungen – Experimente in Alltag und im Sprachlabor”.

Ann Cotten wurde in US-Bundesstaates Lowa geboren, wuchs in Wien auf, lebt in Wien und Berlin. Studium Deutsche Philologie an der Universität Wien, Abschluß mit der Arbeit bei Wendelin Schmidt- Dengler über die Konkrete Poesie.

2007 Tätig als Literaturtheoretikerin Forum 13, unzählige Veröffentlichungen in Deutscher und Englischer Sprache.

Reinhard-Priessnitz Preis, George-Saiko Reisestipendium, Clemens-Brentano-Preis, Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpeises, Adelpert-von-Chamisso-Preis, Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises, Klopstock-Preis, Hugo-

Ball-Preis, Aufnahme in die Berliner Akademie der Künste, Stipendium in der Villa Aurora, Internationaler Literaturpreis- Haus der Kulturen der Welt, Gert-Jonke-Preis.


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Dr. Karoline Bitschnau-Dellamaria, Erziehungswissenschaftlerin, Trainerin für Resilienz, WERTschätzende Rhetorik und Gewaltfreie Kommunikation

Dr. Karoline Bitschnau-Dellamaria kommt ursprünglich aus der Wirtschaft. Mit 35 hat sie sich einen großen Traum erfüllt: Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft und Psychologie. Sie war 15 Jahre an verschiedenen Universitäten als Lehrbeauftragte tätig und leitet seit 14 Jahren die Akademie für soziale Kompetenz. Seit über 20 Jahren arbeitet sie selbständig als Coach, Psychologische Beraterin und Trainerin. Ihre Schwerpunkte: Resilienz, WERTschätzende Rhetorik und Gewaltfreie Kommunikation.

Ihr geht es um das Bewusstsein, dass es nicht egal ist, wie wir sprechen.

„Sprache schafft Wirklichkeit, Sprache schafft Realität. Gewalt beginnt im Denken. Die Frage ist, wie wir wirklich ein friedliches Zusammenleben und Zusammenarbeiten lernen können. Das individuelle Lernen ist wichtig. Gleichzeitig geht es auch darum, wie jede und jeder von uns die Fähigkeit entwickeln kann, Gewohnheiten, die uns nicht mehr dienlich sind, zu verändern. Nur gemeinsam können wir Strukturen verändern und uns Schritt für Schritt in Richtung mehr Partnerschaftlichkeit, Inklusion und friedvolle Beziehungsqualität bewegen.“

https://www.akademie-bitschnau.at

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DDr.in Susanne Jalka

Studien, Ausbildungen und berufliche Tätigkeit

  • Studien und Ausbildungen in Psychologie, Psychoanalyse, Religions- und Sexualwissenschaft

  • Lehr- und Fortbildungstätigkeiten in diversen Universitäten und anderen Institutionen
    psychotherapeutische Praxis und sexualpsychologischer Beratungstätigkeit

  • jahrelange Auslandsaufenthalte, u. a. in Istanbul, Barcelona, Berlin und New York

  • zurzeit als Universitätslektorin, Coach, Supervisorin, Konfliktberaterin, Friedenslobbyistin und Autorin in Wien tätig.

„Von Kind an und von Haus aus mit Friedensthemen, Psychoanalyse und Kunst aufgewachsen, beeindruckt durch Erlebnisse in unterschiedlichen Ländern und Kulturen und angeregt von interessanten akademischen Studien, Lehr- und Lernsituationen lebe ich jetzt wieder in meiner Geburtsstadt Wien.

Durch Ausbildungen in Psychologie, Psychoanalyse, Religionswissenschaft und Sexualwissenschaft, durch Erfahrungen in psychotherapeutischer Praxis und in diversen Lehrtätigkeiten wurde mir klar, dass Lernangebote über die zentralen psychoanalytischen Erkenntnisthemen im Sinne emanzipatorischer Entwicklung notwendig sind. Dementsprechend entwickle ich in diesem Kontext Materialien, Projekte, Seminare und Workshops zu Themen der sozialen Kompetenz: konstruktives Konfliktverhalten, Selbstreflexion, Präsentation etc. Ich publiziere Texte und Materialien zu diesen Veranstaltungen und engagiere mich als Friedenslobbyistin.

Seit meiner Rückkehr nach Wien biete ich Lehrveranstaltungen zu den oben genannten Themen an für Studierende der Universität für angewandte Kunst, der Wirtschaftsuniversität, der Universität für Musik und darstellende Kunst und für andere Institutionen.“


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Dr. Claudia Brunner

ist habilitierte Politikwissen-schaftlerin und feministische Friedensforscherin. Sie arbeitet als Professorin am Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, Institut für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung, an der Universität Klagenfurt. In ihrer interdisziplinären Forschung und Lehre beschäftigt sie sich aus feministischer, post- und dekolonialer Perspektive vor allem mit Zusammenhängen von Wissen(schaft) und Gewalt(freiheit).

 www.epistemicviolence.info

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Marina Winzaurek

studiert derzeit Rechtswissenschaft an der Sigmund-Freud-Universität und steht kurz vor dem Abschluss ihres Masterstudiums. Sie ist schon seit mehreren Jahren Studienassistentin im Bereich Strafrecht und seit Anfang dieses Jahres am Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte an einem Projekt gegen Gewalt gegen Frauen beteiligt. Sie hat schon mehrere wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere auch ihre Bachelorarbeit, im Themenbereich „Gewalt gegen Frauen“ verfasst und sich dabei unter anderem intensiv mit weiblicher Genitalverstümmelung und Zwangsheirat beschäftigt. 

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Linde Waber

geboren 1940 in Zwettl, lebt als freischaffende Malerin und Grafikerin in Wien und Nieder.sterreich. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, Meisterklasse für Graphik bei Prof. Martin und Prof. Melcher. Stipendium für die Universit.t Osaka, Japan. Reisen rund um die Welt, Aufenthalte in China, Oman, Jemen, Frankreich und Südafrika. Internationale Ausstellungst.tigkeit, ihr Werk wurde mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet.

www.lindewaber.com

Foto: © Aiko Kazuko Kurosaki

Aiko Kazuko Kurosaki

ist eine aus Japan stammende und in Wien lebende Tänzerin, Choreographin und Performancekünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen der darstellenden und bildenden Kunst mit Schwerpunktsetzung auf sozial- und umweltkritische Themen und verwirklicht zahlreiche Solo- und Gruppenarbeiten auf Festivals im In - und Ausland. Site-spezifische, interaktive und interventive Arbeiten im ööffentlichen Raum, wie z.B.: Performance/Flashmob in der UNO-City Wien zum Gedenktag für Hiroshima und Nagasaki gegen die Wiedereröffnung der Atomkraftwerke in Japan nach Fukushima. Ko-Initiatorin und künstlerische Leitung von OBRA - One Billion Rising Austria - eine künstlerische Kampagne für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* . 1. Preis beim Kunstwettbewerb „Save our Oceans - Now!“, Förderpreis Freien Szene Wiens 2017 für OBRA und Österreichischer Frauenring - Preisträgerin 2018.

www.aikaku.net

www1billionrising.at

www.aikaku.net

Foto: © Azelia Opak 

Azelia Opak (Regie)

Azelia Opak absolvierte 2023 ihr Regiestudium am Max Reinhardt Seminar. Sie inszenierte das Stück Der Vater von August Strindberg und Thomas Bernhards Ritter, Dene, Voss im MuTh. Ihre Inszenierung von Shakespeares Coriolanus wurde beim Festival „Europa in Szene“ in Wiener Neustadt gezeigt. Ihr selbst geschriebenes Stück Greta inszenierte sie am Schauspielhaus Salzburg. Ihr Operndebüt Jorinde wurde im Rahmen von Wien Modern in Kooperation mit der Taschenoper und dem Landestheater Linz uraufgeführt. In Reichenau gestaltete sie Doderer-Stationen in der Villa von Heimito von Doderer und bei den Musiktheatertagen Wien die Performance Von Gläsernen Himmelsscherben. Zuletzt inszenierte sie ihre eigene Dramatisierung der Novelle Venus im Pelz von Leopold Sacher-Masoch im Theater Nestroyhof / Hamakom. Azelia Opak inszenierte bereits 2022 einen Text von Gabriele Kögl und hegt eine Leidenschaft für die Sprachwelt der Autorin.

www.azeliaopak.com

Foto: © Gabriele Kögl

Mag.a. art. Gabriele Kögl (Autorin)

ist eine österreichische Schriftstellerin. Sie wurde 1960 in Graz geboren. Sie studierte an der Religions-pädagogischen Akademie in Graz (Lehramt) sowie an der Filmakademie Wien, wo sie mit dem Diplom für Drehbuch abschloss. Verfasserin von Romanen und Erzählungen, zuletzt erschienen: BRIEF VOM VATER, Verlag Elster&Salis, Wien 2023 GIPSKIND, Picus-Verlag, Wien, 2020 HÖLLENKINDER, Erzählung, illustriert von Georg Koenigstein, Reihe Graphiknovels Koenigstein, Edition Rösner, 2016 Romanen und Erzählungen, zuletzt erschienen: BRIEF VOM VATER, Verlag Elster&Salis, Wien 2023

GIPSKIND, Picus-Verlag, Wien, 2020 HÖLLENKINDER, Erzählung, illustriert von Georg Koenigstein, Reihe Graphiknovels Koenigstein, Edition Räsner, 2016 Theater- und Hörspielproduktionen, zuletzt DAS ROTE VOM EI (zusammen mit Gertraud Klemm und Grischka Voss), Premiere in Feldkirch am 14. März 2024 HÖLLENKINDER, Hin und weg, Litschau, 2021 Theater Drachengasse 2023

Beiträgen in Anthologien und Zeitschriften. PREISE UND STIPENDIEN, zuletzt Buchprämie 2023, Projektstipendium 2021/22, EURODRAM 2020, PRIX EUROPA für HÖLLENKINDER als bestes europäisches Hörspiel 2019 u. v. a. m.

www.gabrielekoegl.at

Foto: © Monika Seyrl

Monika Seyrl

„Wenn du ein Schiff bauen willst, beginne nicht damit, Holz zusammenzusuchen, Bretter zu schneiden und die Arbeit zu verteilen, sondern erwecke in den Herzen der Menschen die Sehnsucht nach dem großen und schönen Meer.“ Antoine de Saint-Exupéry 

Obfrau des Vereins Forum Reggio – Pädagogik Österreich, Österreichische Vertreterin im Internationalen Netzwerk von Reggio Children/Italien.

Erwachsenenbildnerin und Lehrgangsleitung, Fachberatung und Qualitätsentwicklung im Bereich Reggio-Pädagogik. Gründerin und Geschäftsführung von Kre:ART Krems / NÖ – Zentrum für Kunst, Kultur, Kreativität, Nachhaltigkeit

https://www.reggio-paedagogik.at/


Foto: © Franz Jedlicka

Mag. Franz Jedlicka ist Soziologe und Friedensforscher

Franz Jedlicka, geboren in Wien, ist Soziologe und, befasst sich in seinem derzeitigen Dissertationsstudium mit den Zusammenhängen zwischen Kindererziehungsstilen weltweit und deren Auswirkungen auf die Friedlichkeit
und Stabilität von Ländern, er ist auch
Gründer der White Hand Kampagne für ein weltweites Verbot der Körperstrafe in der Kindererziehung.

https://www.friedensforschung.com

https://www.whitehand.org

 Mag. Dr. Adelheid Pichler

Studien, Berufliche Erfahrungen in Wissenschaft und Forschung 

  • Diplom-Studium der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, Tanzpädagogik, Studium und Doktorat in der Sozial- und Kulturanthropologie, Universität Wien.

  • Lehr und Forschungstätigkeiten in Wien, Marburg/Lahn, Havanna, St. Pölten

  • Forschungsaufenthalte in Kuba und Dominikanischen Republik, Georgien 

  • zurzeit: Senior Scientist an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten zu: Bertha von Suttner. Wegweiserin einer neuen Universität (ko-finanziert durch das Land Niederösterreich).

Schon als junge Frau war ich sehr neugierig. Ich war ein „Ausbildungsjunkie“, weil ich mich nicht für eine Fachrichtung entscheiden konnte. Mich hat die Arbeit mit Menschen ebenso interessiert, wie das Nachdenken über Menschen. Das ist auch heute noch so:

Seit meinen ersten Abschlüssen in den sozialpädagogischen Fächern bis heute arbeite ich mit Mädchen und Frauen in Rahmen von Erwachsenenbildung, Frauenförderung und Gewaltprävention. Gleichzeitig forsche, verstiefe und reflektiere ich meine Erfahrungen aus der Praxis im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten an der Universität. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren intensiv mit Bertha von Suttner beschäftigt, einer Pionierin weiblicher Emanzipation und Lehrmeisterin für die Gegenwart.

 


Foto: © Matins Mainz

Dr.in Martina KAINZ, MSc,

Sozialtherapeutin (Schwerpunkt Sucht), Pädagogin und Referentin der Fachstelle NÖ, Abteilung Suchtprävention. Arbeitsschwerpunkte: Mediennutzung und Essstörungen. Generalsekretärin von „Stimmen für Afrika“ und Vorstandsmitglied der Waldviertler Frauenwirtschaft.

www.mk-medienkompetenz.at

 

Foto: © Bodo Hell

Andrea Nießner

wurde 1955 in Zwettl (NÖ) geboren und lebt seit 1976 als Physiotherapeutin in Salzburg.
Literaturkurse bei Catarina Carsten, Bodo Hell, Barbara Neuwirth, Elisabeth Reichart und Renate Welsh-Rabady.
Zweiwöchiger Aufenthalt in Burkina Faso und Ghana im Rahmen eines landwirtschaftlichen Austauschprojekts der „Via Campesina Austria“ im Jahr 2006 mit Renate Welsh-Rabady als Leiterin des begleitenden Schreibprojekts.
Im Winter 2012/13 dreimonatiger Freiwilligendienst als Physiotherapeutin in Ecuador, organisiert von der Organisation Voluntaris in Wien.
2013 Organisation der Ausstellung „Horror Vacui“, Hommage an Bodo Hell, im Künstlerhaus Wien.
2014 Aufenthalt in Aserbaidschan und Georgien mit Bodo Hell, Peter Gruber und Kurt Kaindl auf Einladung der österreichischen Botschaft in Baku, Organisation Sylvia Meier-Kajbic. Projekte mit Studenten der deutschsprachigen Universitäten in Baku und Tbilisi.
2017 Aufenthalt im Iran auf Einladung des Österreichischen Kulturforums in Teheran mit Bodo Hell, Peter Gruber, Ernst Vitek und Jalil Noroozi. Projekte mit Dozenten und Studenten der Shahid Beheshti Universität Teheran zu Almwirtschaft, Botanik und Tourismus. Organisation: Thomas Kloiber und Farhad Nadjafi. Treffen mit dem iranischen Schriftsteller Mahmoud Doulatabadi, der 2018 in Österreich zu Gast war.

www.andreaniessner.at/biographie

Foto: © Chi Rich_Pamelia Stickney

Pamela SDckney

geboren 1976 in Kalifornien, lebt in Wien. Neben Solo-Konzerten und Improvisationen mit verschiedenen Jazz-Formationen hält sie Vorträge und leitet Workshops. Sie spielte u. a. mit Grace Jones, John Zorn, Yoko Ono und Otto Lechner, begleitet Stummfilme und arbeitet mit Visual Artists zusammen.

pamelia.weebly.com

Hans Tschiritsch

geboren 1954 in Wien, bereiste als fahrender Musikant, Stelzengeher und Puppenspieler die Welt, ehe er 1987 zusammen mit dem Akkordeonisten Otto Lechner „Das 1. Strenge Kammerorchester“ gründete. Engagements als Komponist und Bühnenmusiker führten ihn unter anderem an das Wiener Burgtheater, das Konzerthaus Berlin bis ans türkische Staatstheater. Er ist Instrumenten-erfinder und Klangforscher. Fasziniert vom Phänomen der Obertöne baut er seit Mitte der 1980er-Jahre seine Tschiritschophone, in akkurater Handwerksarbeit gefertigte Musikinstrumente, die auf so klingende Namen wie Zwitscheridoo, Trompetuum mobile, Ölfass-Bass oder Heisere Lunge hören. 1999 veranstaltete das Wiener Volkskunde-Museum eine große Schau mit seinen Erfindungen. In zahlreichen Konzerten, die er mit unterschiedlichen Ensembles spielt, sind diese auch live zu hören. Tschiritsch war gemeinsam mit Otto Lechner Kurator beim Festival „Nomaden des Seins“ in der Wachau. Als Obmann des Kunstvereins „Klangwerk“ engagiert sich Tschiritsch für eine lebendige Gegenwartskultur.

www.tschiritsch.com

Foto: © Denise Leisetritt

Denise Leisentritt (Bühne und Kostüm)

Denise Leisentritt ist freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt und arbeitet in Wien, wo sie Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für angewandte Kunst studiert hat. Bereits vor ihrem Studium absolvierte sie eine Designausbildung in Stuttgart und war als Ausstattungsassistentin am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg tätig, wo sie ihre ersten eigenen Arbeiten realisieren konnte. Sie arbeite zuletzt beim Festival „Demokratie was geht?“ im Museumsquartier Wien, im TIG Bamberg, am Theater Lübeck, am Staatstheater Augsburg, am Kleckstheater Hannover und am Rheinischen Landestheater Neuss.

www.deniseleisentritt.com

Foto: © Heike Peball Nina Stalzer  

Heike Peball & Nina Stalzer

Heike Pedal, mit steirischen Wurzeln im Gepäck machte sie sich in jungen Jahren auf nach Wien. Viele Jahre sammelte sie Erfahrungen in der Reproduktionsmedizin als Biomedizinische Analytikerin. Schon immer offen für Neues, kam sie 2017 mit der Methode Arbeit am Tonfeld® in Berührung. Eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte nahm ihren Anfang. Sie begann die Ausbildung und sehr bald wurde deutlich, dass sich ihr beruflich völlig neue Wege zeigen werden. Mit Menschen in direktem Kontakt zu sein und gemeinsam die wertvollen, individuellen Schätze ans Tageslicht zu bringen, wurden ihre große Leidenschaft. Noch arbeitet sie am Endschliff ihres Abschlusses zur diplomierten Lebens- und Sozialberaterin und begleitet Frauen, die ihre Lebensfreude wiederentdecken und in die Welt bringen wollen. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in Wien. Im Frieden sein – Fülle genießen und Freude leben!


Nina Stalzer, die in Wien lebende Tirolerin, ist Elementarpädagogin und studierte Kunstpädagogik an der Universität für angewandte Kunst und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Neben langjähriger Praxiserfahrung in lehrenden Tätigkeiten an unterschiedlichsten Schulen und Institutionen, verwirklichte sie zahlreiche Projekte, Kurse und Workshops in künstlerischen und handwerklichen Kontexten. Als freischaffende Künstlerin, mit dem Schwerpunkt Textil, arbeitet sie über viele Jahre für verschiedene Theater- und Opernhäuser im Bereich der Kostümmalerei und Färberei. Seit 2021 leitet sie die Färberei an der Universität für angewandte Kunst und begleitet Student*innen bei ihren Projekten. Durch die Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin mit der Methode am Tonfeld® seit 2018, eröffnete sich für sie eine neue und weitere Möglichkeit, Menschen auf ihrem haptischen Weg zu begleiten.

„Die Welt der Haptik hat Frieden in mir gebracht

https://www.tonfeldverein.at/


Foto: ©.Gertrude Bogyi

Dr.in Gertrude BOGYI

Geb. 1951 in Wien

  • • Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP)

  • • Lehranalytikerin im Österreichischen Verein für Individualpsychologie

  • • Langjährige (1974 – 2016) Tätigkeit an der Universitätsklink für Kinder-und Jugendpsychiatrie im Allgemeinen Krankenhaus Wien

  • • Begründerin der Boje:

Seit 2002 Ambulatorium für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen

Seit 2022 Traumazentrum die Boje, Fort -und Weiterbildungsinstitut

  • • Vielfältige Seminar und Vortragstätigkeiten

  • • Schwerpunkte: Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schwerem psychischem Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit

  https://www.die-boje.at

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Aiko Kazuko Kurosaki

ist eine aus Japan stammende und in Wien lebende Tänzerin, Choreographin und Performancekünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen der darstellenden und bildenden Kunst mit Schwerpunktsetzung auf sozial- und umweltkritische Themen und verwirklicht zahlreiche Solo- und Gruppenarbeiten auf Festivals im In- und Ausland. Site-spezifische, interaktive und interventive Arbeiten im öffentlichen Raum, wie z. B. Performance/Flashmob in der UNO-City Wien zum Gedenktag für Hiroshima und Nagasaki gegen die Wiedereröffnung der Atomkraftwerke in Japan nach Fukushima. Ko-Initiatorin und künstlerische Leitung von OBRA – One Billion Rising Austria, eine künstlerische Kampagne für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* .

1. Preis beim Kunstwettbewerb „Save our Oceans – Now!“, Förderpreis der Freien Szene Wiens 2017 für OBRA und Österreichischer Frauenring-Preisträgerin 2018.


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Magdalena Pfeifer

geb. und aufgewachsen in der Südoststeiermark/Region Vulkanland, Studium Bildende Kunst/Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Prof. Adolf Frohner, Prof. Johanna Kandl, Prof. Christian L. Attersee. Abschlussdiplom mit Auszeichnung.
2011 Emanuel und Sofie Fohn-Stipendium, Wien.

2011–2013 Studentin und Assistentin an der Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film, Wien.
Seit 2013 technische Betreuung an der Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film.
Seit 2006 kontinuierliche Ausstellungstätigkeit, Performances, Teilnahme an nationalen und internationalen Filmfestivals sowie Leitung von Kursen und Workshops.
Lebt und arbeitet in Wien.

www.magdalenapfeifer.at


Foto: © Dijana Idinger

Foto: © Dijana Idinger

Andre Blau

war u. a. als Kulturjournalist, Werbetexter, Sprecher, Schauspieler und Kabarettist tätig und arbeitet seit 1989 als freiberuflicher Schriftsteller, Liedermacher, Darsteller, Texter, Schulbuchautor für Persönlichkeits-bildung (Manz-Hölzel-Verlag) sowie als Workshop-/Seminarleiter im theaterpädagogischen Bereich.

www.andreblau.at

andre.blau@chello.at


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»der krieg wird nicht unnötig
wenn er nicht geführt wird
sondern nur, wenn er unnötig ist
braucht er nicht geführt zu werden«

Anne Bennent

Bin 1963 in Lausanne (französische Schweiz) geboren, lebe in Wien und Gars am Kamp in Niederösterreich, spiele im Film und im Theater, seit ich 15 bin, an verschiedensten Spielstätten in verschiedensten Konstellationen zwischen »wienlausanneparismünchenberlinlinzstpöltenzanzibar«.
Das Theater hat mir Wandlungen und Wanderungen ermöglicht, ist mir ein heiliger und erbarmungsloser Ort, der mich immer wieder zwingt, durch die Auseinandersetzung mit Anderen, mit Literatur, Musik, mit dem Unbekannten, mit mir selbst alles in Frage zu stellen, was ich gerade meine zu wissen und zu können, und trotzdem durchzusetzen, woran ich glaube: an die heilsame Kraft von Sprache und Poesie und des alten Wunsches, Geschichten zu erzählen.


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»Si vis pacem para pacem«

Udo Bachmair

geb. in Eisenerz, Studium der Politikwissenschaften in Salzburg, bis 2012 ORF-Redakteur und Moderator in Wien, vorwiegend im Bereich der Ö1-Radiojournale, darüber hinaus Präsentator der TV-Sendung »kreuz & quer«. Seit 2012 freier Journalist und Präsident der Vereinigung für Medienkultur.
Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema »Politik und Medien«, Mitglied des portraittheater-Teams, das bisher in nahezu 100 Veranstaltungen innerhalb und außerhalb Österreichs das Stück »Peace please« über Leben und Werk Bertha von Suttners aufgeführt hat.


www.medienkultur.at


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Foto: © Dijana Idinger

Andrea Motamedi

verfügt über 35 Jahre pädagogische Praxiserfahrung: Deutsch, Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz, Kunst und Kultur im BMHS-Bereich, Workshop- und Seminarleiterin; leitete 30 Jahre die integrative Jugendtheatergruppe CHAOS; im Projekt- und Kulturmanagement tätig, Schulbuchautorin (Persönlichkeitsbildung und Deutsch im Manz-Hölzel-Verlag), Mitarbeiterin im ÖZEPS-Team (Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen), Fachdidaktik Deutsch an der UNI Wien

andrea.motamedi@chello.at